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Diese 9 Wörter solltest du in deiner Arbeit meiden

NewsletterJobs.io · Fond du Lac, WI · 3 wk ago
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Wörter und Formulierungen, die in wissenschaftlichen Arbeiten vermieden werden sollten

In wissenschaftlichen Arbeiten gibt es keine explizit verbotenen Wörter, jedoch können bestimmte Ausdrücke einen negativen Eindruck hinterlassen. Hier sind einige Wortgruppen, die du kennen und möglichst vermeiden solltest:

  • „Ich“ und „man“:

    Vermeide die Wörter „ich“ und „man“ – falls unvermeidbar, nutze sie nur in Einleitung oder Fazit. „Man“ gilt als zu ungenau, während „ich“ oft unsachlich wirkt. Besser sind Passivkonstruktionen wie „Es kann festgestellt werden…“ oder „Feststellen lässt sich…“. Achte darauf, dass die Sätze nicht zu kompliziert werden.

  • Füllwörter:

    Wörter wie „eigentlich“, „nämlich“, „allgemein“ oder „schließlich“ haben in wissenschaftlichen Texten keine Aussagekraft und gelten als stilistisch unfein. Sie dienen oft nur dazu, den Text künstlich zu verlängern.

  • Vage Ausdrücke:

    Formulierungen wie „ziemlich“, „ein wenig“ oder „ein bisschen“ sind zu unpräzise. Auch allgemeine Substantive wie „Dinge“ oder „Sachen“ solltest du durch präzisere Begriffe ersetzen.

  • Übertreibungen:

    Wörter wie „extrem“, „sehr“, „hervorragend“, „massenhaft“ oder „unglaublich“ drücken subjektive Wertungen aus und sind in wissenschaftlichen Arbeiten unpassend. Formuliere stattdessen sachlich und messbar.

  • Subjektive Ausdrücke:

    Subjektive Wertungen wie „hässlich“ oder „wunderschön“ haben in einer objektiven Arbeit nichts verloren. Ersetze sie durch messbare und nachvollziehbare Beschreibungen.

  • Fremdwörter (bei falscher Verwendung):

    Fachbegriffe aus Fremdwörtern sind in Ordnung, wenn sie in deinem Fachgebiet etabliert sind. Vermeide jedoch Fremdwörter, deren Bedeutung du nicht genau kennst – falsche Verwendung wirkt peinlich und unprofessionell.

  • Allgemeine Umschreibungen:

    Vermeide häufige Umschreibungen wie „wichtig“ oder „einfach“. Suche stattdessen nach präziseren Synonymen, um sprachliche Abwechslung zu schaffen.

  • Direkte Ansprache des Lesers:

    Vermeide direkte Ansprachen wie „wir“ oder „Sie“ – außer in Vorwort oder Danksagung. Persönliche Ansprachen wirken unprofessionell und sind in wissenschaftlichen Arbeiten unüblich.

  • Umgangssprache:

    Vermeide umgangssprachliche Ausdrücke wie „also“ und ersetze sie durch formellere Alternativen wie „demnach“, „folglich“ oder „somit“. Verzichte auch auf Redewendungen und Metaphern, da sie schnell umgangssprachlich wirken.

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