Bericht vom Umweltprojekt in Meinsen „ZusammenWachsen –...
Projektbericht
Das lange Himmelfahrtswochenende wurde sinnvoll genutzt, um auf dem Außengelände unserer Jugendbildungsstätte in Meinsen eine rund 150 m² große Rasenfläche umzugraben, den Boden aufzulockern und neue Pflanzensetzlinge sowie Samen einzusetzen. 16 Jugendliche brachten sich tatkräftig in die Planung und Umsetzung ein.
Ablauf und Aktivitäten
- Gemeinsame Besprechung eines Beetplans: Standort und Gestaltung der Beete.
- Aufreißen der Grasnarbe – die körperlich anspruchsvollste Aufgabe, die gemeinschaftlich bewältigt wurde.
- Regelmäßiger Austausch über Ziele und nächste Schritte während der Arbeit.
- Auflockerung des Bodens, bei der Kleinsttiere wie Waldeidechsen, Regenwürmer, Käfer und Larven freigelegt wurden – ein Zeichen für gesunden Boden.
- Einsetzen von rund 120 Setzlingen: Pflanzen wurden identifiziert, ihre Bedürfnisse analysiert und der ideale Standort ausgewählt.
- Eigeninitiative der Jugendlichen:
- Bau von zwei Hochbeeten aus alten Paletten.
- Anlage einer Vogeltränke aus alten Kübeln.
- Zusammenbau einer Erdbeerpyramide.
- Installation eines Sandariums zur Förderung der Artenvielfalt.
- Gemeinschaftlicher Bau von 18 Nistkästen und Insektenhotels, die auf dem Gelände angebracht wurden.
- Auslegen der Beete mit Rindenmulch und Stroh zur Feuchtigkeitserhaltung sowie Nutzung von altem Geäst als Beetbegrenzung.
- Totholz wurde als Lebensraum für Insekten ausgelegt.
- Bewässerung der Beete mit Wasser aus dem hauseigenen Bachlauf.
Ergebnis und Ausblick
Mit Bildungsinputs, körperlichem Einsatz, einem anschaulichen Ergebnis und der gemeinschaftlichen Aktivität war das Wochenende ein voller Erfolg für unseren umweltbewussten Jugendverband, die Teilnehmenden, die Natur und zukünftige Gäste der Bildungsstätte. Das Projekt legte den Grundstein für einen neuen Ort der Vielfalt, Nachhaltigkeit und ökologischen Verantwortung.
Dank
Ein herzlicher Dank gilt der Bingo-Umweltstiftung für die Finanzierung, allen ehrenamtlichen Helfer:innen sowie den Teilnehmenden, die dieses Projekt ermöglicht haben. Dies war erst der Anfang!
Christopher Raue, DJO-Bildungsreferent, Mai 2026