Prokrastination überwinden
Über die Prokrastination
Die Prokrastination läuft immer nach dem gleichen Schema ab: Unlust, Erleichterung, Druck, Schlechtes Gewissen und Aktion. Zunächst ist man erleichtert, dass man die unangenehme Aufgabe aufgeschoben hat, aber diese Erleichterung hält nicht lange an und wird durch Druck und Schuldgefühle ersetzt.
Warum prokrastinieren wir?
Bei der Prokrastination machen wir uns den Depletion-Effekt zunutze, das Bestreben, den kürzesten Weg zum Ziel zu nehmen. Aufschieben erscheint wie eine Abkürzung auf diesem Weg, aber das Aufschieben unangenehmer Aufgaben ist nicht immer eine schlechte Idee, manchmal erledigen sich Tätigkeiten von selbst.
3 Tipps, um die Prokrastination zu überwinden
- Setze dir kleine, realistische Alltagsziele. Wenn du dich absolut nicht dazu motivieren kannst, dich an den Schreibtisch zu setzen, mach dich woanders nützlich.
- Gib dir regelmäßig Feedback und halte deine Fortschritte fest. Dokumentiere deine Erfolge, führe dazu einen Feedbackkalender ein oder streich deine Fortschritte direkt in deiner To-Do-Liste ab.
- Schaffe Routinen und positive Gewohnheiten. Routinen und feste Gewohnheiten, die dir Freude bringen, geben Sicherheit und strukturieren den (Arbeits-)Tag.
Strategien für den Erfolg
Um die Prokrastination zu überwinden, solltest du dir frühzeitig Fragen stellen, wie z.B. "Besteht die Möglichkeit, dass sich das Problem von allein lösen wird?" oder "Was musst du wann tun, um die Aufgabe zu erledigen, ohne in Eile zu geraten?". Ein Schlachtplan kann dir helfen, später nicht auf den letzten Drücker reagieren zu müssen.