Ahnen
Auf Schloss Weitenburg erleben Sie einen einzigartigen Ort mit Tradition und Geschichte. Unsere Geschichte 1062 wird die Weitenburg erstmals erwähnt in einer Urkunde des Klosters Hirsau im Schwarzwald. ab 1437 erscheint der erste, urkundlich verbriefte Eigentümer der Weitenburg, der raub- und rauflustige Hans Pfuser von Nordstädten, in den Protokollen des kaiserlichen Hofgerichts in Rottweil. 1583 errichtet Jakob von Ehningen das Hauptgebäude der Weitenburg, noch heute durch seine mächtigen Mauern und die Treppengiebel zu erkennen. 1681 erhebt der Habsburger Kaiser Leopold I. den Doktor beider Rechte, Jacob Christoph Raßler, in den Freiherrenstand; seither dürfen sich seine Nachkommen Freiherr, Freifrau bzw. Freiin Raßler von Gamerschwang nennen, im täglichen Sprachgebrauch Baron, Baronin bzw. Baronesse von Raßler. 1720 erwirbt Baron Rupert von Raßler für 43 000 rheinische Gulden die Weitenburg, der Kaufvertrag liegt bis heute im Archiv des Schlosses. ab 1730 verliert die Weitenburg ihren Charakter als Wehrburg, der Burggraben wird überbaut und die Anlage wandelt sich zum Wohnschloss. 1806 endet nach dem Frieden von Pressburg (1805) das Heilige Römische Reich Deutscher Nation. Friedrich I. als frisch gekrönter König Württembergs von Napoleons Gnaden bemächtigt sich aller Rechte der alten Reichsritterschaft, Vorderösterreich verschwindet von der Landkarte. 1869 werden der barocke Südflügel nebst der Kapelle abgerissen und durch einen Bau im neugotischen Stil ersetzt. 1922 schließt Seine Exzellenz, Baron Maximilian Rudolph von Raßler, königlicher Kammerherr und Oberhofmeister der letzten württembergischen Königin, für immer seine Augen. 1954 öffnet sein Enkel, Agrar-Ingenieur Baron Max Richard von Raßler (sen.), damals 25jährig, Schloss Weitenburg für zahlende Gäste – zunächst als Restaurant, später auch als Hotel. 1998 wird der Rote Salon, das Prunkzimmer des Schlosses, das erste Trauzimmer für standesamtliche Hochzeiten in einem privaten Schloss in Baden-Württemberg. seit 2001 ist Baron Max-Richard von Raßler (jun.) in nechter Generation Eigentümer von Schloss Weitenburg und leitet selbst die Geschicke von Hotel und Restaurant.
Ahnengeschichte
- 1640 – 1705 Erhob die Familie Raßler
- 1681 in den Reichsfreiherrenstand und verlieh dem Kanzler Franz Christoph von Raßler sein kaiserliches „L“ in das Wappen
- 1692 – 1770 Erwerber der Weitenburg im Jahr 1720 zum Kaufpreis von 43.000 Rheinische Gulden
- 1700 – 1768 Frau des Erwerbers der Weitenburg. Witwe des Anton Freiherrn von Hohenberg, dem letzten männlichen Nachkommen des Erzherzogs Ferdinand II. von Österreich.
- 1856 – 1922 Kammerherr und Oberhofmeister von Königin Charlotte, der letzten Königin von Württemberg.
Kupfermanufaktur Weyersberg
Herrlich gelegen hoch über dem Neckartal in der kleinen Gemeinde Starzach. Sie möchten mehr über das wunderschöne Edelmetall Kupfer erfahren? Wir empfehlen Ihnen einen Besuch im Schloss oder auf der Webseite. Dort erfahren Sie viel „Schönes“ rund um Kupfer. Ein Besuch lohnt sich!